Al Zubarah - eine vergessene Legende: Ausgrabung, Erhaltung, Präsentation

Publikation: Bidrag til bog/antologi/rapportKonferencebidrag i proceedingsForskningfagfællebedømt

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Al Zubarah - eine vergessene Legende : Ausgrabung, Erhaltung, Präsentation. / Kinzel, Moritz.

Koldewey-Gesellschaft: Bericht über die 47. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung : vom 16. bis 20. Mai 2012 in Trier. red. / Klaus Tragbar; Koldewey-Gesellschaft. Vereinigung für baugeschichtliche Forschungen e.V. Dresden : Thelem, 2014. s. 227 - 238.

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Kinzel, M 2014, Al Zubarah - eine vergessene Legende: Ausgrabung, Erhaltung, Präsentation. i K Tragbar & Koldewey-Gesellschaft. Vereinigung für baugeschichtliche Forschungen e.V. (red), Koldewey-Gesellschaft: Bericht über die 47. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung : vom 16. bis 20. Mai 2012 in Trier. Thelem, Dresden, s. 227 - 238.

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Kinzel, M. (2014). Al Zubarah - eine vergessene Legende: Ausgrabung, Erhaltung, Präsentation. I K. Tragbar, & Koldewey-Gesellschaft. Vereinigung für baugeschichtliche Forschungen e.V. (red.), Koldewey-Gesellschaft: Bericht über die 47. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung : vom 16. bis 20. Mai 2012 in Trier (s. 227 - 238). Dresden: Thelem.

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Kinzel M. Al Zubarah - eine vergessene Legende: Ausgrabung, Erhaltung, Präsentation. I Tragbar K, Koldewey-Gesellschaft. Vereinigung für baugeschichtliche Forschungen e.V., red., Koldewey-Gesellschaft: Bericht über die 47. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung : vom 16. bis 20. Mai 2012 in Trier. Dresden: Thelem. 2014. s. 227 - 238

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Kinzel, Moritz. / Al Zubarah - eine vergessene Legende : Ausgrabung, Erhaltung, Präsentation. Koldewey-Gesellschaft: Bericht über die 47. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung : vom 16. bis 20. Mai 2012 in Trier. red. / Klaus Tragbar ; Koldewey-Gesellschaft. Vereinigung für baugeschichtliche Forschungen e.V. Dresden : Thelem, 2014. s. 227 - 238

Bibtex

@inproceedings{9cedb79e567d4f9282bcd1c8ab71d8aa,
title = "Al Zubarah - eine vergessene Legende: Ausgrabung, Erhaltung, Pr{\"a}sentation",
abstract = "Die im 18. Jahnhundert an der Nordwestk{\"u}ste Katars entstandene Handelsstadt Al Zubarah bildet den Forschungsschwerpunkt des Qatar Islamic Archaeology and Heritage Projects (QIAH), das die Universit{\"a}t Kopenhagen in Zusammenarbeit mit der Katarischen Museumsbeh{\"o}rde (QMA) seit 2009 durchf{\"u}hrt. Neben der arch{\"a}ologischen Erforschung der Stadtanlage und ihrer Elemente, stehen die Erhaltung und Pr{\"a}sentation des Fundortes und seiner Bauten von Anfang an ebenfalls im Fokus der Arbeiten. Auf Grundlage der Projektarbeit wurde 2011 der Antrag auf Aufnahme von Al Zubarah in die Weltkulturerbe eingereicht. Die Stadtanlage ist ein einzigartiges Beispiel f{\"u}r eine planm{\"a}{\ss}ig angelegte Stadt mit allen typischen Elementen einer orientalischen Stadt: Souq, Moschee, Hofhausquartiere und turmbewehrter Stadtmauer. Die Bl{\"u}tezeit von Al Zubarah w{\"a}hrte nur gut 50 Jahre. 1811 wurde sie bereits wieder zerst{\"o}rt. Einige Jahre sp{\"a}ter auf einem Sechstel der urspr{\"u}nglichen Siedlungsfl{\"a}che wiedererrichtet und dann im ausgehenden 19. Jahrhundert / beginnenden 20. Jahrhundert endg{\"u}ltig aufgeben. Die Stadt lebt als Legende im Bewusstsein der katarischen Bev{\"o}lkerung, doch der Name wird heute nicht mit der Stadtanlage sondern wird weitgehend mit dem 1938 errichteten Fort verbunden. Die Existenz und genaue Lokalisierung der eigentlichen Stadt ist kaum bekannt. Ein Ziel des QIAH-Projektes ist dies zu {\"a}ndern.Ausgehend von den arch{\"a}ologischen Befunden soll ein {\"U}berblick {\"u}ber die laufenden Erhaltungsma{\ss}nahmen und die Konzepte der Fundortpr{\"a}sentation gegeben werden. Der Erarbeitung des Konservierungskonzeptes gilt ein besonderes Augenmerk. Das Konzept reflektiert dabei den fr{\"u}heren Umgang mit den Ruinen und zeigt L{\"o}sungsans{\"a}tze, die sich aus der Merkmale von Stein- und Erdarchitektur vereinenden Charakteristik der Bauten ergeben. Die extremen klimatischen und naturr{\"a}umlichen Bedingungen erfordern ebenfalls ein Umdenken im Umgang mit der historischen Bausubstanz. Neben den Konzepten werden die bereits ausgef{\"u}hrten Arbeiten des Winters 2011/2012 vor- und zur Diskussion gestellt.",
keywords = "Det Humanistiske Fakultet, Building Archaeology, islamic archaeology, Heritage Conservation, Qatar, al Zubarah, Earthen architecture, Building material, Conservation strategy",
author = "Moritz Kinzel",
year = "2014",
month = "6",
language = "Tysk",
isbn = "978-3-945363-02-7",
pages = "227 -- 238",
editor = "Klaus Tragbar and {Koldewey-Gesellschaft. Vereinigung für baugeschichtliche Forschungen e.V.}",
booktitle = "Koldewey-Gesellschaft",
publisher = "Thelem",

}

RIS

TY - GEN

T1 - Al Zubarah - eine vergessene Legende

T2 - Ausgrabung, Erhaltung, Präsentation

AU - Kinzel, Moritz

PY - 2014/6

Y1 - 2014/6

N2 - Die im 18. Jahnhundert an der Nordwestküste Katars entstandene Handelsstadt Al Zubarah bildet den Forschungsschwerpunkt des Qatar Islamic Archaeology and Heritage Projects (QIAH), das die Universität Kopenhagen in Zusammenarbeit mit der Katarischen Museumsbehörde (QMA) seit 2009 durchführt. Neben der archäologischen Erforschung der Stadtanlage und ihrer Elemente, stehen die Erhaltung und Präsentation des Fundortes und seiner Bauten von Anfang an ebenfalls im Fokus der Arbeiten. Auf Grundlage der Projektarbeit wurde 2011 der Antrag auf Aufnahme von Al Zubarah in die Weltkulturerbe eingereicht. Die Stadtanlage ist ein einzigartiges Beispiel für eine planmäßig angelegte Stadt mit allen typischen Elementen einer orientalischen Stadt: Souq, Moschee, Hofhausquartiere und turmbewehrter Stadtmauer. Die Blütezeit von Al Zubarah währte nur gut 50 Jahre. 1811 wurde sie bereits wieder zerstört. Einige Jahre später auf einem Sechstel der ursprünglichen Siedlungsfläche wiedererrichtet und dann im ausgehenden 19. Jahrhundert / beginnenden 20. Jahrhundert endgültig aufgeben. Die Stadt lebt als Legende im Bewusstsein der katarischen Bevölkerung, doch der Name wird heute nicht mit der Stadtanlage sondern wird weitgehend mit dem 1938 errichteten Fort verbunden. Die Existenz und genaue Lokalisierung der eigentlichen Stadt ist kaum bekannt. Ein Ziel des QIAH-Projektes ist dies zu ändern.Ausgehend von den archäologischen Befunden soll ein Überblick über die laufenden Erhaltungsmaßnahmen und die Konzepte der Fundortpräsentation gegeben werden. Der Erarbeitung des Konservierungskonzeptes gilt ein besonderes Augenmerk. Das Konzept reflektiert dabei den früheren Umgang mit den Ruinen und zeigt Lösungsansätze, die sich aus der Merkmale von Stein- und Erdarchitektur vereinenden Charakteristik der Bauten ergeben. Die extremen klimatischen und naturräumlichen Bedingungen erfordern ebenfalls ein Umdenken im Umgang mit der historischen Bausubstanz. Neben den Konzepten werden die bereits ausgeführten Arbeiten des Winters 2011/2012 vor- und zur Diskussion gestellt.

AB - Die im 18. Jahnhundert an der Nordwestküste Katars entstandene Handelsstadt Al Zubarah bildet den Forschungsschwerpunkt des Qatar Islamic Archaeology and Heritage Projects (QIAH), das die Universität Kopenhagen in Zusammenarbeit mit der Katarischen Museumsbehörde (QMA) seit 2009 durchführt. Neben der archäologischen Erforschung der Stadtanlage und ihrer Elemente, stehen die Erhaltung und Präsentation des Fundortes und seiner Bauten von Anfang an ebenfalls im Fokus der Arbeiten. Auf Grundlage der Projektarbeit wurde 2011 der Antrag auf Aufnahme von Al Zubarah in die Weltkulturerbe eingereicht. Die Stadtanlage ist ein einzigartiges Beispiel für eine planmäßig angelegte Stadt mit allen typischen Elementen einer orientalischen Stadt: Souq, Moschee, Hofhausquartiere und turmbewehrter Stadtmauer. Die Blütezeit von Al Zubarah währte nur gut 50 Jahre. 1811 wurde sie bereits wieder zerstört. Einige Jahre später auf einem Sechstel der ursprünglichen Siedlungsfläche wiedererrichtet und dann im ausgehenden 19. Jahrhundert / beginnenden 20. Jahrhundert endgültig aufgeben. Die Stadt lebt als Legende im Bewusstsein der katarischen Bevölkerung, doch der Name wird heute nicht mit der Stadtanlage sondern wird weitgehend mit dem 1938 errichteten Fort verbunden. Die Existenz und genaue Lokalisierung der eigentlichen Stadt ist kaum bekannt. Ein Ziel des QIAH-Projektes ist dies zu ändern.Ausgehend von den archäologischen Befunden soll ein Überblick über die laufenden Erhaltungsmaßnahmen und die Konzepte der Fundortpräsentation gegeben werden. Der Erarbeitung des Konservierungskonzeptes gilt ein besonderes Augenmerk. Das Konzept reflektiert dabei den früheren Umgang mit den Ruinen und zeigt Lösungsansätze, die sich aus der Merkmale von Stein- und Erdarchitektur vereinenden Charakteristik der Bauten ergeben. Die extremen klimatischen und naturräumlichen Bedingungen erfordern ebenfalls ein Umdenken im Umgang mit der historischen Bausubstanz. Neben den Konzepten werden die bereits ausgeführten Arbeiten des Winters 2011/2012 vor- und zur Diskussion gestellt.

KW - Det Humanistiske Fakultet

KW - Building Archaeology

KW - islamic archaeology

KW - Heritage Conservation

KW - Qatar

KW - al Zubarah

KW - Earthen architecture

KW - Building material

KW - Conservation strategy

M3 - Konferencebidrag i proceedings

SN - 978-3-945363-02-7

SP - 227

EP - 238

BT - Koldewey-Gesellschaft

A2 - Tragbar, Klaus

A2 - Koldewey-Gesellschaft. Vereinigung für baugeschichtliche Forschungen e.V., null

PB - Thelem

CY - Dresden

ER -

ID: 108664918